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ismirschlecht

ismirschlecht

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1

Wednesday, March 10th 2010, 7:03pm

Luxman L 410 reparatur

Hi Leute, kennt jemand eine guten Rep. Adresse in Bayeuth un Umgebung ? Der phonoschalter macht mich noch verrückt.

So Long Thomas

stbeer

Professional

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2

Wednesday, March 10th 2010, 8:23pm

Thomas,

ich habe selber einen L-410 ... und bei mir ist es der Balance-Regler, der nicht mehr richtig tut ...

Es hilft aber, alle Schalter und Regler bei ausgeschaltetem Geraet mehrfach (50...100 Mal) zu betaetigen -> Selbstreinigungseffekt. Dann tun zwar die Finger weh, aber es koennte zeitweise Abhilfe schaffen!

Stefan
Schluesselkomponenten:
Plattenspieler THORENS TD2001 mit Tonarm TP90
Tonabnehmer ORTOFON 540MK2 (= VM Silver, MM)
Phonokabel AudioForum (20cm lang!, parallelsymmetrisch)
PhonoAmp ALBS RAM4 (nur MM)
NF-Kabel AudioForum (50cm lang)
Verstaerker LUXMAN L-410
LS-Kabel RG-214/U
Lautsprechertrio TEUFEL M200 (2x) und M4000
Beigaben:
CassettenDeck KENWOOD KX-7030
CD Player SONY CDP-711
Tonband GRUNDIG TS925

Jürgen B.

Intermediate

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Posts: 202

3

Wednesday, March 10th 2010, 9:53pm

Hallo,

nach meiner Erfahrung einen Spritzer Balistol rein und passt wieder.
Oder ist der Schalter mechanisch kaputt?

VG
Jürgen
Dynavector XX2 - Schröder Nr. 2 - Audio Exklusiv / Townshend Rock Mk III - Densen DP-Drive - Magis Pre - Magis TPA Monos - Magnepan MG 1.6 - VPI HW-17

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ismirschlecht

ismirschlecht

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Location: Bayern

4

Thursday, March 11th 2010, 7:14am

ne , der schaltet nur nicht mehr exakt auf den Punkt. Kann Balistol nicht verharzen ? und gedeht habe ich schon bis zurXXXX. Die anderen eingänge funkionieren absolut zufriedenstellend.

Gruß Thomas

Moin,

ich habe eine unpassende Formulierung entfernt.

VG

Tom

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benne

Professional

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5

Thursday, March 11th 2010, 7:36am

Nein, Balistol verharzt nicht - am besten funktioniert aber Wellenleiteröl - ist aber schwer zu bekommen. ´Meine 1. Adresse für solche Fälle ist Armin Kahn "Goog Old HIFI" in Berlin. Der sprüht nicht nur irgend ein Zeug in die Schalter, sondern reinigt sie - zur not werden die Schalter zerlegt um an die Kontakte zu kommen. Es macht durchaus Sinn sein Schätzchen dahin zu schicken, da dann auch gefährdete Bauteile gewechselt werden können, bevor das Gerät abraucht un es teuer wird.

Falls Du keine Verpackung hast, schickt er Dir einen passgenauen Versandkarton zu!

Ich habe mehrere Geräte bei ihm instand setzten lassen - tolles Preis-Leistungsverhälnis!
Sansui Au 999, Rehdeko 125, Funk Firm Vector II, Ortofon OM 5 bis 40, Pioneer DV989Avi, DIY Punktsauger

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Rabe13

lebt nach Rabenart

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6

Thursday, March 11th 2010, 7:41am

Hallo!
Ich habe das Ballistol gerade wieder mühselig aus meinem Accuphase entfernt!

Zuerst hat es gut geschmiert aber nach einigen Tagen wurde es durch das Lüften des Raumes zäh.Der Grund ist die einströmende Kaltluft!

Das Zeug kommt mir in kein Gerät mehr!
Gruß Franz

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Natron

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7

Thursday, March 11th 2010, 7:44am

ist nicht gerade Bayreuth :S , aber wohl noch jemand ,der sich gut mit den "Alten" auskennt!

Pierre Wittig - Bremen

Ich hoffe, da kommen noch andere Vorschläge, die näher liegen! Aber es ist ein Anfang.

und noch dies (2.Tip):Lesen bitte!



Alles Gute für den Kleinen wünscht

Natron


PS: Balistol nehme ich nur zum wasserdicht machen meiner Motoradkombi! In Hifigeräten hat das Zeug nix verloren!
Die Rückstände werden nur aufgeweicht. So entstehen längerfristig noch grössere Probleme!
Nimm lieber Kontakt 60 :!:

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a.j.h.

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8

Thursday, March 11th 2010, 9:20am

Armin Kahn "Goog Old HIFI"


Auch von mir.
Er ist zurzeit gerade sehr ausgebucht und im April geht er mit "Dieter" (KN-Service) in eine Werkstadt-Gemeinschaft. Dieter ist wohl eine der ersten Adressen für alte Luxmänner, da er so ziemlich jedes Ersatzteil liegen haben soll.
Ich werde meinen L-510 auch dort hin schicken, zurzeit hat er gerade einen alten Pioneer von mir und das werden wohl nicht die letzten Geräte von mir sein.

EDIT: Daher von mir diese "unverbindliche" Empfehlung. Ich bin nicht verwandt und habe auch keine Aktien in dem Geschäft, bin einfach nur ein überzeugter und zufriedener Kunde.

Nochmal ich:
Ich bin mir beim L-410 nicht 100%tig sicher, glaube aber, dass auch in dem Modell die sog. Alps-Flex-Schalter verbaut sind. Deswegen: Weg mit aggressiven Mitteln wie Kontakt-Sprays und siffenden Ölen/Tinkturen.
Die Flex-Welle vom Schalter runterklipsen und eine Waschkur mit Isoprop-Alk. Einfach mit einer Einwegspritze und Kanüle rein damit.
Besser noch Deoxit nehmen, wenn vorhanden.
Beste Grüße, Andreas

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Natron

Intermediate

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9

Thursday, March 11th 2010, 9:48am

also dann der Vollständigkeit halber: Armin Kahn - Berlin

a.j.h.

Professional

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10

Thursday, March 11th 2010, 9:54am

also dann der Vollständigkeit halber:


Dieter Kühnhold ;)
Beste Grüße, Andreas

Natron

Intermediate

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11

Friday, March 12th 2010, 8:28am

(weiter oben) ...und noch dies (2.Tip):Lesen bitte!


Lieber a.j.h.,

was denkst Du wohl, wohin Dich mein Link geführt hätte ? siehe PDF-Datei-> siehe Luxman Empfehlung! Siehe K&N! Ahaa...

aber Du hast recht, soooo war es wohl einfacher :thumbsup:

Beste Grüße

Natron

Johannes LeBong

Audio Amateur

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12

Friday, March 12th 2010, 9:31am

Moin!

Ballistol ist ein traditionelles Waffenöl. Es ist kein Kontaktpflegemittel wie manche wohl denken. Leider sind solche 'Geheimtipps vom Opa' nicht tot zu kriegen und werden weiterhin im Web verbreitet.

Bitte keine hochwertigen Geräte damit versauen!

Die Firma Kontaktchemie bietet eine ganze Palette von empfehlenswerten Spezialmitteln an. Hat jede bessere Radiowerkstatt uns jedes Elektroniklabor im Regal stehen. Es lohnt sich evtl. nicht, das Zeug selbst zu kaufen, wenn man kein aktiver Elektronikbastler ist.
Es ist besser mit zwei oder gar drei Sprays zu arbeiten, je nachdem: Reinigen -> Reinigungsmittel entfernen -> Konservieren/Pflegen.


Grüße, Jo

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benne

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13

Friday, March 12th 2010, 10:31am

Balistol ist schon ein Kontaktpflegemittel - es ist ein Universalöl, was auch zur Reinigung von Waffen verwendet wird - und das schon seit jahrzehnten. Wenn es irgendwelche Verharzungen oder Ablagerungen verursachen würde, würde es bestimmt niemand in seine Waffen schmieren.

Auch reine Kontaktpflegemittel sind mit Vorsicht zu genießen sie sind viel zu radikal und sollten nicht in Potis gepritzt werden. Selbst wenn es einen Erfolg bringt, ist dieser meist nur kurzfristig! Selbst Konkatverbesser wie Reson Licon taugen nichts.

Balistol taugt meiner Meinung nach mehr als das ganze Kontakt- Zeug. Man sollte es nur nicht einfach reinsprühen bis die Suppe rausläuft, sondern die Kontaktfläche mit einem Balistol benetzten Reinigungstuch abreiben. Der Vorteil ist, dass sich das Zeug nicht verändert -es greift auch nicht gummi-, Leder,- oder Lackierte Flächen an. Es löst alte Verschmutzungen und Fette. Wenn man in die Geräte suppt, und die Geräte durch Ventilatoren oder Lüftungsschlitzte verstauben ist das natürlich nicht so prickelnd.

Ich nutze das Zeug sparsam aber bedenkenlos!
Sansui Au 999, Rehdeko 125, Funk Firm Vector II, Ortofon OM 5 bis 40, Pioneer DV989Avi, DIY Punktsauger

Johannes LeBong

Audio Amateur

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14

Friday, March 12th 2010, 10:52am

Quoted

Balistol ist schon ein Kontaktpflegemittel


Dass es von manchen auch dafür genommen wird, ist allerdings zutreffend.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Ballistol

Grüße, Jo

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gunticol

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15

Friday, March 12th 2010, 2:54pm

Teslanol Oszillin T6

Hallo,
mir wurde mal von Helmut Thomas, der sich auf die Restauration von alten Marantz- und Pioneer spezialisiert hat, Teslanol Oszillin T6 empfohlen. Ich habe damit die Schalter und Potis von ein paar alten Geräten kratzfrei bzw. gängig gemacht. Bisher, ca. 2 - 3 Jahre später, problemlos.
Was haltet Ihr von diesem Produkt?
Gruß
Günter

benne

Professional

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16

Friday, March 12th 2010, 8:19pm

Deoxid wird von Tad (tube amp doctor) als Wundermittel angepriesen. Habe ich auch mal für ganz harte Fälle gekauft - da bleibt einem die Zerlegung des Potis auch nicht erspart.
Sansui Au 999, Rehdeko 125, Funk Firm Vector II, Ortofon OM 5 bis 40, Pioneer DV989Avi, DIY Punktsauger

paga

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17

Friday, March 12th 2010, 10:50pm

Hi,

bei einem Gerät, das etwas wert ist, ist die "gute" Vorgehensweise:

-Neues Originalteil einbauen

-falls nicht aufzutreiben: neuen ähnlichen Ersatz nehmen

-falls nicht passend: ummodeln, aber so, dass der Originalzustand wieder hergestellt werden kann

-falls nicht möglich: Schalter zerlegen und reparieren

-falls zuviel Mühe: Zeug reinsprühen, in Bäder tunken etc.

Bei billigen Geräten direkt Punkt 5...

Gruß

Achim
Beschallung nicht nur Hobby, Plattenspieler als Nostalgie-Steckenpferd.

armin777

Hifi-Restaurator und Reparateur

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18

Saturday, March 13th 2010, 9:22am

Hallo alle,

um es mal auf den Punkt zu bringen: die hier aufgeführten Mittel sind höchst unterschiedlich zu beurteilen!

Deoxid ist mir unbekannt, daher kann ich dazu keine Aussage treffen.

Wellenschalteröl "d" hat sehr gute, reinigende Wirkung (es kam aus der Ex-DDR, riecht nach Hustensaft und wird noch immer hergestellt und vertrieben von Rundfunk-Spezialist Granowski in Rudolstadt/Thüringen). Ich verwende es inzwischen kaum noch (außer bei sehr speziellen Anwendungen) weil es leider nicht die Langzeitwirkung hat, wie man es sich wünscht.

Ballistol hat ebenfalls gute bis sehr gute reinigende Wirkung, schmiert gleichzeitig - hat aber leider üble Nebenwirkungen. Es zieht den Staub wie magnetisch an und suppt im Laufe der Zeit zu einer zähen, ekelhaften, klebrigen Masse. Die Anwendung wie von benne empfohlen (also die Flächen nur leicht zu benetzen) kann aber empfohlen werden, ist mechanisch aber sehr aufwändig. Gute Alternative von Kontakt Chemie: Kontakt 61 (blau). Dieses reinigt aber keine korrodierten Kontakte, sondern schützt gereinigte Kontake dauerhaft und schmiert gleichzeitig - daher meine absolute Empfehlung für "hinterher".

Das von Helmut empfohlene Teslanol Oszillin T6 ist einer der besten Kontaktsprays am Markt und ist von den Universalreinigern (all in one) nahezu unübertroffen. Man kaufe es bitte nur in den kleinen Dosen (200ml), bei der großen sitzt man unweigerleich irgendwann vor einer halbvollen Dose ohne Gas. Es riecht etwas unangenehm, greift aber keine Materialien an. Es wird nur noch von einem Produkt übertroffen (welches ich verwende) von Kontakt 390. Dies entspricht dem früheren Kontaktreiniger von Philips, den es schon seit vielen Jahren nicht mehr gibt und dem viele Techniker nachtrauern, wegen seiner überragenden Qualität. Es entspricht nicht der RoHS-conform-Erkärung und darf daher in D nicht mehr vertrieben werden. Kontakt-Chemie gehört inzwischen aber zu einem US-Konzern (CRC Industries), die den Kontaktreiniger in anderen Ländern verkaufen. Wegen seiner hohen Qualität ist er für den Fachhandel bei dem größten deutschen Servicevertrieb (ASWO) aber erhältlich, wo ich ihn ständig kaufe und auch verwende. Es wird stets aus Belgien geliefert(!).

Das weiter oben empfohlene Kontakt 60 (rot) ist ein sehr aggressives Reinigungsmittel mit stark korrosionsentfernender Wirkung - es darf aber nicht länger als 10 Minuten in einem Schalter verbleiben, danach beginnt direkt die langsame Zersetzung der Metalle. Es muss mit dem hervorragenden Universalreiniger Kontakt WL (magenta) vollständig ausgespült werden. Danach am besten mit Kontakt 61 (blau) schützen. Aber bitte nur in sehr hartnäckigen Fällen anwenden und dann äußerst sparsam.

Bei good-old-hifi und luxman-forever (bisher KN-Service, ab 1.4.2010 gemeinsam in Niemegk/Brandenburg arbeitend) halten wir das so: ein Schalter, wie z.B. der Eingangswahlschalter eines L-410 (darum ging es hier in diesem thread ja wohl ursprünglich) wird ausgebaut und zerlegt. Danach werden die feststehenden Kontakte mit Hilfe von Kontaktreinigern und mechanischer Unterstützung (Glasfaserpinsel - nahezu ohne Druck!- und Lederstäbchen) blitzblank gewienert und dann mit Kontakt 61 (blau) versiegelt. Die Kontaktreiter werden erneuert (wir haben noch tausende davon) und dann wird das Ganze wieder montiert und eingebaut. Durch die Versiegelung wird der Schalter sehr lange halten, unter Umständen länger als im Neuzustand. Durch die schmierende Wirkung von Kontakt 61 geht der Schalter auch wieder sehr leicht.

Diese Art der Kontaktreinigung ist die beste, die wir nach (zusammen :-)) über 60 Jahren Berufspraxis mit Hifi-Geräten heraus gefunden haben. Allerdings sollte man dies nur versuchen, wenn man einige Erfahrung im Löten und mechanischen Hantieren hat. Schnell ist so ein Schalter ruiniert.

Ich hoffe, meine Ausführungen haben etwas Licht in das ewige Dunkel der Kontaktpflege gebracht.

Beste Grüße
Armin
good-old-hifi.de / luxman-forever.de
Gewerblicher Teilnehmer - Reparatur und Verkauf von HiFi-Klassikern

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Natron

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Posts: 432

19

Saturday, March 13th 2010, 2:28pm

Lieber armin777,

Vielen Dank für Deine Ausführungen! :thumbsup:

Nachdem wir einen solch ausführlichen Bericht von DIr erhalten haben, hätte ich es gut gefunden, wenn Du auch gleich den finanziellen Rahmen einer solchen Aktion beschrieben hättest.
Oder etwas direkter: Was kostet denn nun eine solche Reparatur in diesem Umfang an einem Luxman 410 in Eurer Werkstatt?

Für Deine weiteren Erläuterungen schon jetzt meinen herzlichsten Dank!

Mit besten Grüßen

Wolfgang

paga

Professional

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Location: Saarbrücken

20

Saturday, March 13th 2010, 8:41pm

Hi,

ich gebe mal ungefragt Antwort:

Ein einzeln ausbaubarer Schalter, der leicht aufgeht, ist für max. 50 EU reparierbar.
(bei einem eingelöteten 6 fach Tastensatz, der schlecht zugänglich ist, sieht das anders aus...).

Wenn Neuschalter erhältlich sind (und der Vertrieb keine Äpothekenpreise nimmt), ist ersetzen billiger als reparieren. Oft ist es meriner Erfahrung nach sogar weniger Aufwand, einen nicht ganz passenden Neuschalter "passend zu machen" als einen Schalter zu zerlegen. Hier kommt das Sammlerargument Originalität ins Spiel - nicht gut ist es, wenn nach einem Ersatztypeinbau das Originalteil (falls doch irgendwann aufzutreiben) nicht mehr verwendet werden kann, weil das Gerät total umgemodelt wurde, sowas machen nur Murkser.

Bei einem Gerät, das funktionierend für wenig Geld nachgekauft werden könnte, nimmt man die Dose, sprüht und macht sich keine Gedanken um Schalterzerlegen oder Ersatzteilkauf...

Gruß
Beschallung nicht nur Hobby, Plattenspieler als Nostalgie-Steckenpferd.

armin777

Hifi-Restaurator und Reparateur

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Location: Niemegk, ca. 50km südlich von Berlin

21

Monday, March 15th 2010, 11:33am

Lieber armin777,

Vielen Dank für Deine Ausführungen! :thumbsup:

Nachdem wir einen solch ausführlichen Bericht von DIr erhalten haben, hätte ich es gut gefunden, wenn Du auch gleich den finanziellen Rahmen einer solchen Aktion beschrieben hättest.
Oder etwas direkter: Was kostet denn nun eine solche Reparatur in diesem Umfang an einem Luxman 410 in Eurer Werkstatt?

Für Deine weiteren Erläuterungen schon jetzt meinen herzlichsten Dank!

Mit besten Grüßen

Wolfgang
Lieber Wolfgang,

dies zu schreiben führt in anderen (nicht in allen!) Foren zur Löschung des Beitrages, weil es (vielleicht auch nicht ganz unrichtig) als Werbung bewertet wird, die uns gewerblichen Teilnehmern aber untersagt ist (auch das ist ganz richtig).
Deshalb schreibe ich hier nur mal: es ist durchaus bezahlbar und daher absolut lohnend, denn der Erhalt dieser wunderschönen alten Geräte sollte wohl an oberster Stelle stehen. Genaueres bitte per PM oder (besser) per email.

Beste Grüße
Armin
good-old-hifi.de oder armin(at)good-old-hifi.de
Gewerblicher Teilnehmer - Reparatur und Verkauf von HiFi-Klassikern

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